Saunabesuch für Sportler/Vorteile – Tipps & Ratgeber

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem. Sie entspannen außerdem den Körper sowie den Geist. Auch Sportler profitieren vom Saunieren. Allerdings sollten sie einige Regeln beachten, damit gesundheitliche Risiken minimiert werden.

Den Kreislauf stabilisieren

Beim Ausdauersport steigt die Herzfrequenz hauptsächlich zu Beginn der Belastung, später sinkt sie wieder. Gut trainierte Ausdauersportler verfügen über einen stabilen Blutdruck und eine niedrige Pulsfrequenz. Bei anderen Sportarten jedoch kann selbst am Ende der Trainingseinheit der Puls relativ hoch sein.

In diesem Fall ist es wichtig, den Kreislauf vor dem Besuch der Sauna zur Ruhe kommen zu lassen. Dies gelingt beispielsweise bei einem kleinen Spaziergang. Die durchschnittliche Herzfrequenz sollte zwischen 80 und 100 Schläge pro Minute liegen.

Quelle: http://www.menshealth.de/fitness/ausdauersport/sauna-nach-dem-sport.21017.htm

Ebenfalls sollten Sportler einen kleinen Imbiss zu sich nehmen, bevor sie die Sauna besuchen. Während des Trainings hat der Körper nämlich sämtliche vorhandenen Energien aufgebraucht. Bevor er weiteren Strapazen ausgesetzt wird, sollte er wieder zu Kräften kommen. Schwer verdauliche und fette Speisen sind allerdings nicht geeignet. Empfehlenswert sind beispielsweise

  • eine Banane
  • ein Apfel
  • oder ein Proteinriegel.

young man dressed in bathrobe sitting on the edge of a swimming

Ausreichend Flüssigkeit wichtig für den Entschlackungsprozess

Beim Schwitzen in der Sauna sondert der Körper viel Schweiß ab. Dabei geht dem Körper Flüssigkeit verloren. Ein ähnlicher Effekt wird beim Sport erzeugt. Daher ist es wichtig, dass Sportler das Flüssigkeitsdefizit auffüllen, bevor sie die Sauna besuchen. Alkoholische Getränke sind tabu, erlaubt sind Wasser, Fruchtschorlen sowie Kräutertees. Auch nach dem letzten Saunagang sollten Sportler unbedingt wieder reichlich trinken.

Hygieneregeln beachten

Vor dem Betreten der Sauna ist das Duschen Pflicht.

Wer dabei Badepantoletten trägt, vermeidet die Ansteckung mit einem Fußpilz. In der Kabine legt jeder Besucher ein Handtuch auf die Bank, bevor er sich niederlässt. Nach dem Saunieren wird noch einmal geduscht, um den Schweiß abzuspülen. Tipp: Auf http://www.saunamagazin.at/saunaknigge-richtiges-verhalten-beim-saunabesuch/ gibt es einen ausführlichen Saunaknigge zum nachlesen – Informieren Sie sich vor ihrem Saunabesuch!

Die richtige Temperaturzone finden

Wer noch nie zuvor in der Sauna war, sollte sich anfangs auf den unteren Bänken aufhalten. Hier sind die Temperaturen weniger hoch, der Kreislauf wird weniger gefordert. Profis können sich je nach Belieben auf den mittleren oder oberen Bänken flach hinlegen. Dann ist der gesamte Körper denselben Temperaturen ausgesetzt. Kurz vor dem Ende des Saunagangs sollten sie sich jedoch für einige Minuten hinsetzen, damit sich der Kreislauf stabilisiert.

Den Rhythmus der Saunagänge einhalten

Jeder Saunaaufenthalt umfasst 2 bis 3 Gänge. Zwischenzeitlich wird der Körper kalt abgespült. Die unterschiedlichen Temperaturreize erhöhen die Abwehrkräfte. Dann wird der Körper zugedeckt. Er darf etwa 10 Minuten ruhen, bevor der nächste Saunagang folgt. Nach dem letzten Gang sollte der Körper ausgiebig entspannen.

Wer sich nicht an diesen Rhythmus hält, gefährdet die Gesundheit. Das vorzeitige Verlassen der Kabine hingegen würde die anderen Besucher stören. Lediglich bei gesundheitlichen Problemen oder leichtem Unwohlsein sollte der Saunagang abgebrochen werden.

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Zeit zur Entspannung nehmen

Die Ruhe nicht stören

Die Sauna ist ein Ort der Erholung. Damit sich andere Besucher nicht gestört fühlen, wird weder telefoniert noch gesprochen. Wer Unterhaltung sucht, kann während des Saunagangs lesen. Gespräche mit den anderen Besuchern werden bei Bedarf nach dem Saunieren geführt.

Den Effekt des Saunierens genießen

Nach dem Saunieren fühlen sich Sportler gleich doppelt erholt, zumal die hohen Temperaturen auch auf die Muskulatur einwirken konnten. Sie dürfte völlig gelockert sein. Da das Saunieren gleichzeitig die Regenerationszeit der Körperzellen verkürzt, fühlen sich Sportler im Allgemeinen schneller wieder fit. Dennoch sollten Sie die Ruhephasen zwischen dem Training einhalten. Erlaubt sind leichte Belastungen sowie Lockerungsübungen. Wer gut erholt ist, fühlt sich ausgeglichen.

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