Kinderfahrrad wählen – Worauf achten?

Die Auswahl des perfekten Kinderfahrrads

Auch für die Kleinsten ist das Sortiment an Fahrrädern riesig und anfangs verwirrend.Die Entscheidung ist nicht einfach, zumal neben hochwertiger Verarbeitung und Sicherheit auch möglichst geringe Kosten von Belang sind, da Kinder sehr schnell zu groß sind für das erst kürzlich gekaufte Fahrrad. Außerdem sollte es robust sein, um Stürzen nicht nachzugeben. Nicht zuletzt haben auch die Kinder ein gewisses Wort mitzureden. Dieser kurze Text soll eine Orientierung bieten, um die wichtigsten Entscheidungsgründe zu erfahren und die Auswahl zu vereinfachen.

Das beste Kinderfahrrad – Eine Hilfe

Pauschal kann dazu, wie so oft, keine Antwort gegeben werden. Denn welches Fahrrad am Besten zum jeweiligen Kind passt hängt von vielen Faktoren ab. Es lässt sich allerdings durchaus zwischen guten und schlechten Fahrrädern unterscheiden. Das wichtigste Kriterium beim Kauf ist der Sicherheitsaspekt.Young family on country bike ride

Hierbei ist es empfehlenswert, sich die Verarbeitung des Fahrrads genau anzuschauen. Der Rahmen sollte stabil wirken und die Schweißbereiche ordentlich und frei von Graten oder scharfen Kanten sein.

Im nächsten Schritt gilt es, die Funktionalität aller weiteren Komponenten zu überprüfen.

  • Ist die Bremse mit allen Einzelteilen einwandfrei?
  • Greift die Rücktrittbremse ordentlich?
  • Funktionieren alle Leuchten und die Lichtanlage?
  • Ist das Fahrrad insgesamt verkehrstauglich?
  • Erscheint das Rad einfach und gut in der Benutzung für das Kind?

Eine Orientierung dazu bieten verschiedene Prüfsiegel, nach denen bei der Verkaufsberatung gefragt werden sollte. Die Räder nahmhafter Hersteller sind dabei allesamt zu empfehlen. Zu weiterer Inspiration bietet sich eine Fachzeitschrift an oder die Suche nach entsprechenden Produktprüfungsergebnissen.

Das braucht ein gutes Kinderfahrrad

Grundsätzlich sollte ein Fahrrad für Kindern eine gewisse Standartausstattung vorweisen, auf die keinesfalls verzichtet werden sollte. Ob es nun zwingend Stützräder sein müssen, ist dabei schwer zu sagen. Die Entscheidung dafür oder dagegen sollte individuell stattfinden entsprechend der Fähigkeiten des Kindes.

Darüber hinaus gehört zu einem ordentlichen Kinderfahrrad folgendes:

  • Selbstbetriebene Scheinwerfer und eine rote Rückleuchte
  • Weiße Reflektoren vorne und ein roter Reflektor hinten
  • Gelbe Reflektoren in den Speichen der Räder
  • Vorderradfelgenbremse und Rücktrittbremse
  • Signalklingel
  • Schutzbleche für beide Räder und ein Kettenschutz

Optional möglich und sinnvoll sind außerdem auffällige Farben, um im Verkehr mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Nicht zuletzt ist auch die richtige Größe des Fahrrades entscheidend dafür, dass das Kind sicher und souverän damit umgehen und sich im Straßenverkehr somit möglichst gefahrlos bewegen kann. Nicht zu vergessen ist natürlich die Ausstattung mit einem passenden Fahrradhelm.

In einem gewissen Rahmen lässt sich auch der fortwährende Neukauf von Fahrrädern vermeiden, wenn darauf geachtet wird, dass das Rad zusammen mit dem Kind wachsen kann. Verstellbare Sattel und Lenker dienen außerdem der natürlichen Körperhaltung des Kindes, sodass das Fahrrad lange genutzt werden kann. Somit steht dem Fahrradkauf nichts Schwieriges mehr im Weg.

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