Gesunde Ernährung – Worauf achten?

Täglich werden wir mit gesunder Ernährung konfrontiert, sei es im TV, wo einem ständig erzählt wird, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren oder auch beim Arzt, der immer wieder verlauten lässt: „Ernähren Sie sich gesund und Ihnen wird es besser gehen!“ Doch wie genau ernährt man sich eigentlich gesund und was muss dabei beachtet werden?

Nicht überall wo „Gesund“ draufsteht, ist auch „Gesund“ drin

Gesunde Ernährung heißt im Grunde nichts anderes, als nur frische und ohne giftige Zusatzstoffe belastete Lebensmittel zu sich zunehmen. Doch die Unterscheidung, ob ein Lebensmittel nun wirklich unbelastet ist oder nicht, ist nicht immer ganz leicht. Wenn auf einem Produkt etwa „natürlich“, „naturnah“ oder „naturidentisch“ steht, heißt das noch lange nicht, dass es auch rein natürlich ist.

Oft verstecken sich dann, bei näherem Lesen der viel zu klein aufgedruckten Liste der Inhaltsstoffe, trotzdem Geschmacksverstärker (Glutamat), künstliche Süßstoffe oder Farbstoffe darin. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sich entweder vor jedem Kauf die Mühe machen und die Inhaltsstoffliste immer sorgfältig studieren oder gleich in einem Bioladen seines Vertrauens einkaufen gehen.

Auf Öl sollte und darf bei einer gesunden Ernährung nicht verzichtet werden, aber es muss unbedingt ein gesundes Öl sein. Kalt gepresste Öle, oft auch als nativ bezeichnet, sind hier heiß gepressten immer vorzuziehen, denn durch das heiß pressen, verliert das Öl seine natürliche Kraft und entwickelt manchmal sogar Giftstoffe.

Um auf der sicheren Seite zu sein, hier eine Liste der gesündesten Lebensmittel:

– Artischocken: Dieses Gemüse enthält viel Folsäure und Zink, unterstützt sowohl die Galle als auch die Leber, fördert die Verdauung und den Stoffwechsel, wirkt stabilisierend auf den Blutzuckerspiegel und hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.
– Brokkoli: Dies ist wohl das Gemüse, mit den meisten gesunden Inhaltsstoffen, wie Kalzium, Beta Carotin, Vitamin C, ­Gluthadion, Folsäure, Zink und Vitamin E. Brokkoli beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, kann vor einem Schlaganfall schützen, senkt sogar das Krebsrisiko und einen grauen Star bekommen regelmäßige Brokkoli-Esser auch seltener.
– Knoblauch: Diese tolle Knolle ist ein reines ­Antioxidantium und wirkt nicht nur antibakteriell, sondern auch noch antiviral und antiallergisch. Zudem reguliert Knoblauch auch noch den Blutzuckerspiegel.
– Orangen: Gerade im Herbst und Winter, wenn die Früchte ja auch Saison haben, stärken die Inhaltsstoffe der Orange, wie Beta Carotin, Gluthadion, Kalzium, Folsäure und natürlich Vitamin C, die menschlichen Abwehrkräfte. Außerdem verbessern sie die Kapillardurchblutung und senken den Cholesterinspiegel.
– Weintrauben: Kaum zu glauben aber wahr, Trauben enthalten insgesamt 20 Antioxidantien und regulieren so das Blutfett, wirken entwässernd und entschlacken den Körper.
– Zwiebeln: Dies Gemüse sollte auch besonders in der kalten Jahreszeit gegessen werden, da es dem Körper eine Menge B-Vitamine und Vitamin C liefert und so als natürliches Antibiotikum fungiert. So kann es Atemwegserkrankungen und sogar eine chronische Bronchitis lindern.

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