Fahrrad kaufen – Ratgeber zur Fahrrad-Wahl

Worauf es beim Kauf eines Fahrrads zu achten gilt

Das Fahrrad ist wieder im Trend. Nicht nur die steigenden Benzinpreise sorgen immer öfter dafür, dass sich Jung und Alt wieder für den Drahtesel entscheiden.

Vor allem der Wunsch, sich aktiv betätigen zu können, bei einer Fahrt zugleich ein wenig frische Luft und Natur zu genießen, ist der Grund, warum das gute alte Fahrrad nichts von seiner Faszination verloren hat. Doch wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Fahrrad zu kaufen, sollte bei der Wahl seines Produkts einiges beachten.

Umfassende Beratung vor dem Kauf sinnvoll

Grundsätzlich empfiehlt es sich, sein Rad beim Fachhändler zu kaufen. Dort erfolgt eine genaue Beratung, die exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet ist. Wer nicht unter Zeitdruck kaufen sollte, sollte versuchen, sein Rad im Herbst oder Winter zu erwerben. In dieser Zeit sind nicht nur die Preise für alle Räder in aller Regel deutlich niedriger.

Radfahren: Spaß für die ganze Familie

Radfahren: Spaß für die ganze Familie

Auch die Händler selbst haben wesentlich mehr Zeit, die sie in die Beratung des Kunden investieren können. Bei einem Fachhändler können Kunden zudem eine Probefahrt absolvieren – die sich in jedem Falle als unbedingt sinnvoll erweist, um das passende Modell zu erwerben.

Und wer sich sorgt, dass es beim Fachhändler stets teurer als beim Onlinehändler ist, sollte einfach fragen. Ob Fachhändler sind bereit, Nachlässe zu gewähren. Der Kunde sollte zudem genau darauf achten, wofür er das Rad braucht. Ist er damit täglich in der Stadt oder eher am Wochenende in den Bergen unterwegs. Fährt er lange Strecken oder soll es ein Rennrad sein? Die Nutzungsart entscheidet über das richtige Modell.

Technische Details beachten

Die Zahl der Gänge muss nicht zwingend möglichst hoch sein. Wer ausschließlich in der Stadt unterwegs ist, kommt bereits mit sieben Gängen aus. Entscheidend sind der kleinste und der größte Gang für die jeweilige Übersetzung. Wichtig bei der Schaltung: Je komplizierter diese ist, desto schwieriger ist es auch, selbst Reparaturen vorzunehmen. Auch die Rahmenhöhe ist wichtig. Dafür gibt es eine Faustformel.

Wer sich ohne Schuhe hinstellt und die Innenbeinlänge misst, sollte diese Wert mal 0,66 multiplizieren. Daraus ergibt sich die ideale Rahmenhöhe. Das Profil der Reifen ist ausschlaggebend für die Straßenlage. Wer ausschließlich im Sommer in der Stadt fährt, kann auf Reifen mit geringer Profiltiefe zurückgreifen. Wer dagegen in schwerem Gelände und zu allen Jahreszeiten unterwegs ist, sollte ein tiefes und umfassendes Profil nutzen.

Gewicht im Blick haben

Je schwerer ein Fahrrad ist, desto schwerer ist es auch im Falle des Tragens. Wer sein Rad an der Uni oder Unterführung oftmals über Treppenstufen tragen muss, sollte sich genauestens überlegen, wie schwer sein Rad sein sollte. Darüber hinaus sollte eine gute Beleuchtung Standard sein. Da einige Dynamos nicht bei Nässe funktionieren, sollten Verbraucher dieses Detail stark im Blick haben. Denn die Beleuchtung ist nicht nur von der StVO gefordert, sondern maßgeblich für die Sicherheit im Verkehr.

Vorteile beim Radfahren

Die Erfindung des Rades liegt schon lange zurück, aber heute wie damals sind sie ein Transportmittel, das die Menschen gerne benützen. Woran das liegt? Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe.

Warum ein Fahrrad?

Zum einen sind sie in der Anschaffung natürlich wesentlich billiger, als vergleichsweise ein Auto oder ein Moped oder dergleichen. Es kommt auch darauf an wo man wohnt, denn in der Stadt bieten Fahrräder im Gegensatz zu einem Auto zahlreiche Vorteile.

Man ist nämlich zunächst nicht mehr auf den Verkehr angewiesen und es wird einem ermöglicht Staus links liegen zu lassen. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen interessiert einen dann gar nicht mehr. Und wenn man normalerweise mit dem Bus zur Arbeit fährt, ist man mit dem Fahrrad auch nicht mehr auf diese angewiesen.

Verspätungen, nicht kommende Busse und überhöhte Bustickets können einem dann egal sein. Und falls man das Auto gewöhnt ist, wird man festellen, dass ein Fahrrad auch hier Vorteile bietet. Das ewige Herumgesuche nach einem Parkplatz und der Verkehrsstress bleiben einem so erspart.

Und in einer Stadt kann man eigentlich bei jeder Wetterbedingung mit dem Fahrrad seine Destination erreichen. Selbst im Winter oder wenn es regnet, haltet einen nichts vom Rad fahren ab. Hier kommt es lediglich darauf an, passend gekleidet und ausgerüstet zu sein. Mehrere Schichten gegen die Kälte und einen Schal vor dem Gesicht, sowie vielleicht optional Kleidung zum wechseln sollten immer dabei sein, und schon kann einem die Kälte oder die Nässe nichts mehr anhaben.

Tun Sie etwas für die Welt!

Eines darf man auch nicht vergessen, wenn man vom Fahrrad spricht. Man tut nämlich der Umwelt etwas gutes. Man spart CO2 Emissionen ein und spart für sich selbst zumindest einmal die Umweltbelastung durch ein Auto oder durch Abgase ein.

Man muss immer bei sich selbst anffangen, um etwas zu ändern. Und der Klimawandel ist etwas, was uns früher oder später alle betreffen wird. Es ist jedoch noch nicht zu spät etwas zu ändern und einen wichtigen Schritt gegen Umweltverschmutzung zu setzen.

Und tun Sie etwas für sich!

Und natürlich ist ein Fahrrad nicht nur in der Stadt eines der idealsten Vortbewegungsmittel. All die angeführten Punkte gelten natürlich auch für außerhalb und das Land. Wenn man zum Beispiel jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, anstatt mit dem Auto, hilft man der Umwelt und zusätzlich noch seinem Körper. Somit verbindet man ideal die Pflicht mit dem Sport.

Was glauben Sie wie fit Sie in ein paar Monaten sein werden, sollten Sie täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren sollten? Und welche tollen Nebenwirkungen dies auf Ihre Figur haben wird? Man spart sich jegliche Fitnessstudiokosten und kombiniert seine Zeit ideal mit dem Nützlichen.

Und sollten Sie längere Strecken zu ihrer Arbeit zu bewältigen haben, gibt es seit neuestem auch E-Bikes (elektronische Bikes), die einem in der Kraftanstrengung unterstützen. Und durch den elektrischen Motor ist es im Vergleich zu einem Moped oder Auto auch absolut umweltschonend. Das Fahrrad bietet also unzählige Vorteile.

Schlank durch Radfahren – Tipps

Wir alle wissen es: Eine Kombination aus gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse und viel Bewegung hält fit und sorgt für eine schlanke Linie. Doch der innere Schweinehund ist nicht immer leicht zu überwinden – oft fehlt uns einfach die Lust für anstrengende Work-Outs oder den abendlichen Gang ins Fitnesscenter.

Doch leider ist es mit dem Sport so: Je weniger man sich bewegt, umso träger wird man und umso weniger hat man Lust darauf, aktiv zu sein. Die gute Nachricht: Wer den Sport in den Alltag integriert, schafft es leichter, dauerhaft in Bewegung zu bleiben. Ganz besonders eignet sich dafür das Fahrrad!

Das Rad in den Alltag einbauen

Eine gute Möglichkeit für Sportmuffel, doch noch etwas für ihren Körper zu tun, ist es, das Fahrrad in den Alltag zu integrieren. Man kann sich beispielsweise vornehmen, im Frühjahr und im Sommer, mindestens drei Mal pro Woche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Auch alle Erledigungen, die in einem Umkreis von drei Kilometern sind – Einkaufen, Reinigung etc. – mit dem Rad zu bewältigen, sorgt im Handumdrehen dafür, dass die Pfunde purzeln. Vor allem im Frühling sorgt das Radfahren nicht nur für Bewegung, sondern auch für gute Laune!

Schlank im Sattel

Wer zudem noch ein paar Regeln befolgt, wird den Kampf gegen die Kilos schon bald gewonnen haben! Am besten nicht immer nur den flachen Weg zum Ziel nehmen, sondern auch ab und zu bewusst die Steigungen fahren. Je anspruchsvoller die Hügel sind – umso besser. Auch mit erhöhtem Widerstand schwinden die Kilos schneller. Dafür einfach mal einen schwereren Gang einlegen, als nötig. Da dadurch mehr Kraft aufgewendet werden muss, werden auch mehr Kalorien verbrannt.
Auch Tempo ist gut für die Figur! Also nicht von der alten Oma auf dem Rad nebenan überholen lassen, sondern richtig schnell in die Pedale treten. Ideal ist ein Wechsel zwischen schnellem und langsamem Fahren – das bringt den Körper garantiert in Bestform!

Zubehör für Radfahrer

Das neue Fahrrad ist gekauft, und sein stolzer Besitzer ist bereit, damit Stadt und Land zu erkunden. Doch je nachdem, welches Einsatzgebiet für das Fahrrad vorgesehen ist, gibt es noch allerlei Dinge, die sein pures Erscheinungsbild aufwerten, seinen praktischen Nutzen verstärken, oder einfach nur für mehr Sichterheit unterwegs sorgen!

Zubehör für den Sportler

Betreibt man das Fahrradfahren als Sportart und fährt regelmäßig und viel bei jedem Wetter, sind einige zusätzliche Attribute am Fahrrad von wichtiger Bedeutung. Die richtige Beleuchtung ist hierbei unabdingbar, sollten vor allem die – wenn überhaupt vorhandenen – schon am Fahrrad angebrachten Lichter nicht ausreichen.

 

Im Sortiment vieler Online-Shops und Fahrradläden findet man moderne LED-Leuchten-Sets für jegliche Position am Fahrrad, die sich leicht installieren lassen und entweder mit Batteriebetrieb laufen, oder sich am Stromnetz aufladen lassen. Zur Überprüfung und Speicherung der eigenen Leistung kann dem Sportler ein Fahrradcomputer zu Gute kommen, er beinhaltet eine Stoppuhr, einen Kilometerzähler oder auch ein GPS-Gerät oder Höhenmesser. Zusätzlich dazu sind auf langen Strecken auch Pulsmessgeräte eine sinnvolle Anschaffung.

Weiteres wichtiges Zubehör:

- die richtige Kleidung: Helme, Anzüge, Schuhe
- gute Schutzbleche
- kompakte Fahrradpumpen für die Reifenpanne unterwegs
- möglicherweise Sporternährung für Wettkämpfe

Zubehör für den Fahrradausflug

Nutzt man das Fahrrad als Freizeitbeschäftigung und für schöne Touren mit der Familie am Wochenende oder in den Ferien, benötigt man natürlich – neben all dem Sicherheitszubehör wie Helme und Schoner – auch viel Stauraum, in dem der mitgenommene Proviant, oder bei längeren Ausflügen auch die Campingutensilien Platz finden.

Die Wahl der richtigen Fahrradtaschen spielt also eine große Rolle. Es gibt verschiedene Modelle, Doppel- und Einzeltaschen, wasserabweisende, mit Außentaschen für Trinkflaschen versehene, oder mit Schlössern ausgestattete, in individuellem Design oder einfach nur in schlichtem schwarz gehalten. Zusätzlich gibt es speziell für die Fahrradtour konzipierte Rucksack-Modelle, die multifunktional auf verschiedenen Ziele ausgerichtet sein können. Muss sehr viel Gepäck transportiert werden, kann auch ein Anhänger an das Fahrrad angehängt werden. Unter all diesem Zubehör findet man auch immer Formate für Kinderfahrräder. Und sind die Kinder aber selber zu klein, um selber zu fahren, ist die Anschaffung eines entsprechenden Kindersitzes durchaus sinnvoll.

Außerdem wichtig für den Fahrradausflug:
- Werkzeug die Reparatur unterwegs
- Fahrradschlösser und -ketten gegen Diebstahl
- und geht der Fahrradtour eine Autofahrt zum Startpunkt voraus: Dachgepäckträger

Das Fahrrad im Winter

Kommt es zu der kalten Jahreszeit, und muss das Fahrrad in der Garage bleiben, sollte es aber dennoch für seinen nächsten Einsatz in Schuss gehalten werden. Dazu erfordert es bestimmtes Pflegematerial: Kettenöle oder Kettenschmiermittel, Rostlöser, Schmiermittel und Kontaktsprays. In der Garage kann das Fahrrad mit den richtigen Halterungen auf viele Arten abgestellt oder aufgehängt werden. Hat man keine Möglichkeit, das Fahrrad unterzustellen, gibt es auch sogenannte Falt-Garagen aus PE-Folien.

Ziel und Zweck all des Zubehörs ist es letztendlich, das teuer erstandende Fahrrad in gutem Zustand zu halten, damit man möglichst lange daran seine Freude hat!

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