Die richtige Laufkleidung wählen – Worauf achten?

Das wohl wichtigste Equipment beim Laufen sind die Laufschuhe. Aber auch wenn die Schuhe als wichtig angesehen werden, so darf die restliche Laufbekleidung nicht unter den Tisch gekehrt werden. Es ist nämlich relativ wichtig, dass die gesamte Kleidung beim Laufen stimmt. Wichtig ist, dass auf Baumwoll-T-Shirts verzichtet wird und Funktionskleidung beim Joggen getragen wird. Wichtig ist, dass auch bei regnerischem Wetter das passende Outfit gewählt wird.

Tipps und Tricks für das Laufen

Natürlich gehört das Schwitzen zum Laufen wie das Amen im Gebet dazu. Das ist eine gewöhnliche und normale Körperreaktion, welche hervorgerufen wird, wenn der Körper angestrengt wird. Wer beim Laufen ein T-Shirt aus Baumwolle trägt wird merken, dass dieses nach wenigen Augenblicken aufgesaugt ist bzw. an der Haut scheuert. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass etwa atmungsaktive Kleidung angezogen wird. So wird der Schweiß beim Laufsport „abtransportiert“. Unter http://gesund.co.at/lauftipps-richtig-laufen-12395/ gibt es tolle Tipps für Einsteiger zum richtigen Laufen.

Wichtig: Gute Schuhe

Wichtig: Gute Schuhe

Die spezielle Funktionskleidung säuft sich nicht voll und scheuert auch nicht – und ist somit perfekt für den Laufsport geeignet. Hier stört den Jogger das Schwitzen mit Sicherheit nicht mehr. Zudem sorgt die Funktionskleidung auch dafür, dass die beiden Extreme neutralisiert werden.

Denn wenn der Läufer läuft, wird ihm warm und er schwitzt. Doch wenn der Wind an die verschwitzte Stelle peitscht, wird ihm kalt. Somit ist es wichtig, dass bei der Funktionskleidung auch darauf geachtet wird, dass diese den Schweiß weiterleitet und die Feuchtigkeit auch von außen abweist. So ist es möglich, dass auch Erkältungen vermieden werden. Denn genau das ist das Hauptproblem: Nasse Kleidung und kühler Wind sorgen oftmals für schnelle Erkältungen.

Eine Runde im Winter

Vor allem während der kalten Jahreszeit ist es ratsam, dass das Zwiebelprinzip angewendet wird. Hier trägt der Jogger mehrere Funktionskleidungsstücke übereinander. So wird nicht nur die Luft zwischen den Lagen als Wärmepuffer verwendet, sondern sorgt auch dafür, dass der Läufer nicht auskühlen kann.

Ebenfalls ist der Zwiebellook wieder in Mode gekommen, sodass man auch hier modisch unterwegs ist. Wer hingegen im Sommer Laufen geht, dem reicht ein atmungsaktives Lauf-T-Shirt. Wichtig ist, dass dieses eng sitzt und nicht um ein paar Nummern zu groß ist.

Ist das T-Shirt eng, so wird der Schweiß schnell nach außen transportiert. Die Argumentation, dass das T-Shirt zu groß ist und nur mehr für das Laufen angezogen werden kann, ist somit komplett falsch. Aber im Sommer ist nicht nur das Lauf-T-Shirt wichtig, sondern auch der Sonnenschutz.

Aus diesem Grund ist es ratsam, dass vor dem Joggen der Läufer die Sonnencreme auftragt. Es gibt auch eine Laufkleidung, die etwa einen textilen Sonnenschutz aufweist, dennoch ist es für den Jogger einfacher, sich im Vorfeld einzucremen und sich so vor der Sonne zu schützen.

Ebenfalls darf die Kopfbedeckung nicht vergessen werden. Hier reicht eine Kappe aus, um nicht der prallen Sonne ausgeliefert zu sein. Wer ohne Kopfbedeckung läuft riskiert etwa einen Sonnenstich.

Die passende Jogginghose

Aber nicht nur Schuhe und Shirt sind wichtig, auch die Hose muss dazu passen. Wichtig ist, dass für den Sommer eine luftige und kurze Turnhose getragen wird. Aber auch Laufröcke bei den Damen sind empfehlenswert und werden auch immer beliebter. Das liegt daran, weil die Röcke aus einem atmungsaktiven Material bestehen und eine Innenhose eingearbeitet haben, die auch ein komfortables Joggen ermöglicht. Im Herbst hingegen ist es ratsam, wenn eng anliegende Tights getragen werden.

Für den Winter sind gefütterte lange Trainingshosen empfehlenswert. Prinzipiell soll der Läufer im Winter leicht frieren – dann hat er die perfekte Kleidung an. Denn es ist wichtig, dass sich der Jogger warm läuft und nicht warm angezogen joggen geht. Vor allem Hobbyjogger verwechseln oftmals den schmalen Grat zwischen warm angezogen sein und sich warm laufen zu müssen. Das Problem liegt an der warmen Kleidung auch dann, wenn diese die Bewegung des Joggers einschränkt.

Natürlich ist es ratsam, dass immer wieder verschiedene Accessoires genutzt werden. Wer etwa bei eisigen Temperaturen joggen geht, der sollte ein dünnes Halstuch tragen, damit die Bronchien geschützt werden. Ebenfalls ist es ratsam eine Mütze wie Handschuhe zu tragen. Hier muss nur darauf geachtet werden, dass es sich um ein atmungsaktives Material handelt.

Handschuhe werden oft als angenehm empfunden, da so der Wind nicht die Finger kalt bläst. Im Herbst sind Laufwesten ideal. Mit diesen Laufwesten wird die Übergangszeit perfekt integriert.

Die Laufwesten sorgen für einen warmen Rumpf, aber auch viel Atmungsaktivität an den Händen und Armen. Ebenfalls sorgen die Laufwesten dafür, dass der Körper trocken und warm bleibt und sind somit die idealen Begleiter für die Herbstrunden. Ebenfalls sind Laufsocken ein wichtiges Accessoire für den Läufer.

Diese schützen in erster Linie vor offenen Fersen oder wunden Zehen. Handelsübliche Socken, welche tagtäglich getragen werden, haben harte Nähte an den Zehen, die so an der Hornhaut reiben können. Ebenfalls verfügen Laufsocken über ein antibakterielles Material, das ebenfalls dafür sorgt, dass der Schweiß nach außen transportiert wird.

Die richtigen Laufschuhe für den Winter – Worauf achten?

Sobald es im Winter zu Minusgraden kommt, sollten einige Aspekte beim Laufen in der Kälte beachtet werden. Die Auswahl der richtigen Kleidung ist sehr wichtig, um Verletzungen und Krankheiten vorzubeugen. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass die richtigen Laufschuhe für den Winter getragen werden.

Sie unterscheiden sich in vielen Hinsichten von Laufschuhen, die im Sommer getragen werden. Am optimalsten ist es zudem, dass zwei Laufschuhe gleichzeitig zur Verfügung stehen. Doch worauf ist beim Kauf neuer Laufschuhe zu achten?

Darauf sollte bei den richtigen Laufschuhen geachtet werden

Die geringen Außentemperaturen können dazu führen, dass sich die Materialien der Schuhe verändern. So kann es dazu kommen, dass vor allem die Außensohle unter Einfluss der Minusgrade leidet und daher härter wird. Die Aufprallbelastung steigt neben der härter gewordenen Außensohle zusätzlich durch den gefroren und vereisten Boden. Die Dämpfung der Laufschuhe sollte im Winter also wesentlich stärker als an warmen Jahrestagen ausfallen. Sogenannten Dämpfungsschuhe bieten sich in diesem Fall an.

Ebenfalls sollte auf die Belüftung der Laufschuhe besonderen Wert gelegt werden. Während es im Sommer wichtig ist, dass die Laufschuhe ausreichend belüftet werden, sollten die Laufschuhe im Winter vor allem Schutz für Nässe und Feuchtigkeit von außen bieten können. Dennoch sollte nicht auf das Obermaterial der Schuhe, sondern auf die Qualität und Verarbeitung der Membrane geachtet werden. viele Membranen schützen lediglich vor Feuchtigkeit von außen, transportieren jedoch den Schweiß von innen nicht ausreichend nach außen.

Wichtig: Schuhe wechseln

Da sich in verschwitzen – und daher nassen – Laufschuhen Bakterien leicht ansammeln und auch unter der Heizung nur langsam trocknen, sollten bestmöglich zwei verschiedene Laufschuhe zur Verfügung stehen. So ist es möglich, dass ein Paar trocknen kann, während das andere Paar zum Laufen verwendet werden kann. Falls nur ein Paar zur Verfügung steht, muss unter Umständen sogar auf eine Laufeinheit verzichtet werden. Nach Möglichkeit sollten daher immer zwei verschiedene Paare an Laufschuhen für den Winter bereitstehen.

Das wichtigste Kriterium – die Sohle

Die Sohle ist das wichtigste Kriterium, welches beim Kauf von neuen Laufschuhen für den Winter berücksichtigt werden sollte. Im Winter ist der Untergrund zum größten Teil sehr rutschig, nass und daher sehr gefährlich. Die Außensohle spielt daher eine wichtige Rolle. Die Sohle sollte ein robustes und gleichzeitig griffiges Profil besitzen, dass die Schuhe stets optimalen Halt beim Laufen garantieren können.

Zudem wird nur so gewährleistet, dass der Bewegungsablauf beim Laufen nicht negativ beeinträchtigt wird. Die meisten Hersteller verwenden eine spezielle Gummimischungen der Sohle, die speziell für den Winter konzipiert sind.

Ebenfalls kann auf Laufschuhe zurückgegriffen werden, die Spikes unter der Sohle besitzen. Spikes sind kurze, kleine Dornen, welche direkt in der Außensohle der Laufschuhe eingearbeitet sind. Spikes garantieren in der Regel einen sehr guten Halt auf rutschigen und nassen Untergrund – dennoch sind die Spikes auch gewöhnungsbedürftig und sollten nur verwendet werden, falls es beim Laufen zu keinen individuellen Problemen kommt.

Des Weiteren können Schneeketten dafür verwendet werden, um den Halt auf den Untergrund im Winter zu optimieren. Diese lassen sich schnell und unkompliziert unter den Schuhen befestigen. Dennoch empfiehlt sich der Einsatz solcher Schneeketten nur, falls leicht gefrorene oder mit festem Schnee bedeckte Wege absolviert werden. Im anderen Fall drücken die Schneeketten zu stark auf die Außensohle des Schuhes, wodurch nicht nur das Laufverhalten negativ beeinflusst wird, sondern es auch zu Schmerzen im Fuß kommen kann.

Spezielle Laufsocken im Winter

Auch sind beim Laufen im Winter spezielle Laufsocken sehr empfehlenswert. Die verarbeiteten Funktionsmaterialien transportieren den Schweiß optimal ab und sorgen zudem für eine gute Atmungsaktivität. Des Weiteren werden die Füße im Winter zusätzlich von Wind, Nässe und Dreck geschützt.

Da die Laufschuhe im Winter ausschließlich auch zu dieser Jahreszeit getragen werden, sollte die Größe bezüglich der Laufsocken berücksichtigt werden. Je nach Laufsocken kann es dazu kommen, dass die Laufschuhe eine halbe oder gar eine ganze Nummer größer gekauft werden müssen. Aus diesem Grund sollten die Laufschuhe für den Winter nach Möglichkeit erst anprobiert werden, bevor sie letzten Endes auch gekauft werden.

Laufeinstieg – Tipps

Laufen gilt als eine der effektivsten Bewegungsformen für das menschliche Herz-Kreislauf-System und noch dazu werden bei einem ausgedehnten Lauf auch die meisten Kalorien verbrannt.

Um gesund zu bleiben, abzunehmen und seinen Körper lange Jahre fit und aktiv zu halten, ist Laufen also die ideale Sportart. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie gezielt und effektiv mit dem Lauftraining beginnen können. Tipp: Man sollte die richtige Wäsche wählen, zum Beispiel von http://www.bruegelmann.de/fahrrad-bekleidung/unterwaesche-herren.html , um nicht durch die falsche Ausrüstung bereits am Anfang ohne Motivation dazustehen.
1. Regelmäßigkeit ist das oberste Prinzip: Sporadische Läufer werden vom einen Trainingserfolg wohl kaum etwas spüren, denn Laufen ist eine Sportart, die regelmäßig vollzogen werden will.2. Setzen Sie eine Tageszeit fest, zu der Sie am liebsten laufen wollen. Das kann morgens nach dem Aufstehen sein (ideal für all jene, die einen frischen Kick am Morgen benötigen), oder laufen Sie abends nach der Arbeit (hier können Sie richtig abschalten und sich abreagieren).
3. Übertreiben Sie gerade am Anfang nicht mit der Dauer der Trainingseinheiten: Gerade am Beginn des Lauftrainings reichen drei Laufeinheiten in der Woche zu jeweils 30 Minuten.
Info: Auch 10 Minuten Einheiten erzielen einen positiven Effekt.
4. Gehpausen erhöhen die Motivation und bringen gerade Einsteigern besonders viel, da man kurz rasten kann und dennoch einen positiven Effekt erzielt.
5. Mit der Zeit kann man die Pausen immer weiter ausdehnen, bis man schließlich gar keine Pausen mehr machen muss.
6. Gerade als Anfänger sollten Sie sich nicht an den zurückgelegten Kilometern orientieren, sondern vielmehr an der Zeitvorgabe. Nach 15 Minuten drehen Sie einfach wieder um und laufen wieder zurück.
7. Steigern Sie sich langsam – erst wenn Sie merken, dass Ihr Körper eine Gehpause hinauszögern kann, sollten Sie das auch tun – erschöpfen Sie sich nicht zu stark beim Laufen.
8. Trainieren Sie in Gesellschaft – besonders dann, wenn man mit Freunden oder Gleichgesinnten läuft, ist der Erfolg doppelt so schön, da man ihn mit jemand anderem teilen kann.
9. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und überanstrengen Sie sich nicht, vor allem dann nicht, wenn Sie ohnehin schon angeschlagen sind. Der positive Effekt am Lauftraining liegt natürlich auch darin, dass Sie gesünder und agiler sind, um dorthin zu gelangen muss sich Ihr Körper jedoch erst einmal an den neuen, gesunden, Lebensstil gewöhnen.
10. Auch die Nahrung sollte an den sportlichen Einsatz angeglichen werden: Besonders dann, wenn Sie mit dem Laufen abnehmen wollen, sollten Sie nicht auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung verzichten. Kohlenhydrate, Eiweiße und Vitamine gehören auf den Speiseplan eines jeden erfolgreichen Läufers.

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