KTM Radweg – 400 Kilometer langes Aktivprogramm am Kamp-Thaya-March-Radweg

Fernab von der Hektik des Alltags führt der KTM Radweg auf verkehrsarmen Straßen und gut gepflegten Waldwegen durch das idyllische Weinviertel und Waldviertel in Österreich. Die längste Radroute von Niederösterreich hat neben der sportlichen Herausforderung auch landschaftlich, kulturell und kulinarisch viel zu bieten. Auf dem Kamp-Thaya-March-Radweg ist der Weg das Ziel. 5 hilfreiche Tipps machen den Radurlaub in Niederösterreich noch angenehmer.

  • 1. Lassen Sie sich Zeit
    Wenn Sie die gesamte Strecke von Krems an der Donau bis Marchegg zurücklegen möchten, sollten Sie für die mehr als 400 Kilometer mindestens eine Woche einplanen. Die maximale Höhe, die erreicht wird, beträgt zwar nur 628 m, allerdings findet ein stetes Bergauf und Bergab statt, weshalb man am Ende des Weitradweges insgesamt 3574 m Anstieg bewältigen muss. Da freuen sich die Waden auf einen Tag Pause. Auch mögliche Regentage sollten eingeplant werden, sodass etwas Spielraum für die Planung bleibt. Nicht zuletzt sollten Sie sich auch die Zeit nehmen, das Waldviertel und Weinviertel kennenzulernen und die Natur zu genießen.
  • 2. Planen sie vorausschauend, bleiben Sie aber flexibel
    Die beste Reisezeit für den KTM Radweg in Österreich ist von Mai bis Oktober. Vor allem im Frühling und im Herbst ist der Weg sehr beliebt, da zu dieser Zeit die Temperaturen sehr angenehm zum Radfahren sind. Aus diesem Grund sollten Sie sich nicht auf gut Glück in den Sattel setzen und losradeln. Buchen Sie zumindest für die ersten zwei bis drei Tage eine Unterkunft. Vom hochklassigen Hotel bis zur gemütlichen Frühstückspension gibt es eine große Auswahl, viele der Betriebe haben sich auf die sportlichen Radfahrer spezialisiert. Alle weiteren Buchungen sollten Sie noch am Vorabend vor der geplanten Anreise vornehmen. So wissen Sie nach einer anstrengenden Tour, dass und wo Sie einen reservierten Schlafplatz haben und können sich das Suchen sparen.
  • 3. Seien Sie für alles gewappnet
    KTM Radtouren sind nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil sie über lange Etappen hinweg fernab vom Tourismus durch naturbelassene Regionen führen. Das bedeutet allerdings auch, dass Sie entsprechend vorsorgen müssen. Denken Sie daran, immer genug Proviant dabei zu haben. Auch Flickzeug für das Rad gehört zur Grundausstattung dazu. Zwar haben viele der radfreundlichen Herbergen das notwendige Werkzeug lagernd, bis dahin kann es mit einem kaputten Reifen aber noch sehr weit sein. Bei größeren Schäden gibt es entlang der Strecke regelmäßig die Möglichkeit, eine Radwerkstatt aufzusuchen.
    Allgemein ist zu empfehlen, mit leichtem Gepäck zu reisen und Kleidung zu wählen, die Sie zwischendurch schnell waschen können. Vergessen Sie nicht Regenzeug, Sonnenschutz und eine Sonnenbrille mitzunehmen. Die Wetterprognosen für eine Woche können sich schnell ändern.
  • 4. Schätzen Sie Ihr Können richtig ein
    Die ersten 200 Kilometer des Radweges sind recht human. Die sanften Hügel eignen sich auch für Genussradler, die durchschnittlich trainiert sind. Anschließend werden die Radrouten mit steilen Auffahrten allerdings anspruchsvoller. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Kräfte gut einteilen und sich nicht gleich zu Beginn verausgaben. Stecken Sie sich realistische Ziele und ziehen Sie die geplante Route nicht auf Biegen und Brechen durch. Hören Sie auf Ihren Körper.
  • 5. Bereiten Sie sich auf den Urlaub vor
    Damit der Urlaub mit dem Rad im Weinviertel und Waldviertel nicht zum Kraftakt wird, müssen Sie sich schon frühzeitig zu Hause darauf vorbereiten. Mehrmals pro Woche sollten Sie sich in den Sattel schwingen und neben der Kraft auch die Ausdauer trainieren. Bedenken Sie dabei, dass das Training auf dem Hometrainer den Bedingungen auf der Straße nur begrenzt gerecht wird. Je öfter Sie draußen an der frischen Luft trainieren, umso besser.

Die KTM Route hat nicht nur für Radsportler viel zu bieten. Die Flüsse Kamp, Thaya und March sind landschaftlich herrliche Wegbegleiter, außerdem trifft man während der Reise auf viele historische Bauten, die es zu besichtigen lohnt.

Auch viele Ortschaften, wie z. B. Zwettl, Krems, Poysdorf, Retz oder Rosenburg, laden zum Verweilen ein. Halten Sie deshalb nicht den Blick starr auf die Radstrecke gerichtet, sondern genießen Sie die Schönheit des Weinviertels und Waldviertels von Niederösterreich, z. B. bei einem Bummel durch Zwettl oder einem Glas Wein direkt an der Quelle.


>> Mit dem Mountainbike unterwegs auf dem Kamptalweg bzw. auf der Kamp-Thaya-March Route. Kurz vor Krems kann man auf dem wunderschönen Weg neben den Weinreben fahren und in der Kellergasse „In der Leithen“ die Heurigen besuchen.

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