Camping für Sportler im Herbst – Tipps

Wenn die Blätter bunter werden und die Temperaturen sinken, fängt für viele Sportler die Campingsaison erst richtig an, denn zahlreiche Sportarten lassen sich gerade im Herbst, wenn noch genug Licht vorhanden und es nicht mehr gar so warm wie im Hochsommer ist, perfekt ausüben.

Klettern, Laufen, Radfahren, Wandern, Bergsteigen, Hiken und zahlreiche Sportarten mehr erfreuen sich an den sinkenden Temperaturen. Wer im Outdoor-Bereich unterwegs ist, der gehe jedoch auf Nummer sicher, auch mit dem richtigen Equipment ausgerüstet zu sein.

Wichtig: Die richtige Ausrüstung

Wichtig: Die richtige Ausrüstung

  • 1. Funktionskleidung, nicht nur während des Sports, sondern auch danach: Funktionelle Kleidung ist ein Muss, wenn man im Herbst campieren möchte. Tagsüber kann man beim Wandern und Bergsteigen eventuell auf eine wärmende Daunen- oder Kunstfaserjacke verzichten, sobald die Sonne jedoch untergegangen ist, sind Outdoor-Freaks froh um die wärmende zweite Haut. Moderne Jacken müssen dabei aber nicht viel wiegen. Klein zusammengepackt nehmen sie im Rucksack nicht viel Platz weg und garantieren warme Nächte.

Quelle: http://www.campz.at/outdoorbekleidung.html

  • 2. Wärmende Socken und Kappen: Energie und somit Wärme werden vor allem am Kopf und an den Füßen an die Umgebung abgegeben und hier kühlt man am schnellsten aus – gehen Sie also sicher, dass Ihre Socken und Ihre Kappen genug Wärme und Schutz bieten. Für besonders kalte Abende sollten Sie auf jeden Fall auch Handschuhe in Ihr Gepäck miteinplanen.

Nicht nur die Kleidung, sondern auch das Camping Equipment muss einer genauen Prüfung unterzogen werden. Vor allem dann, wenn Sie aufgrund Ihrer Camping-Destination einen oder mehrere Tage keinen Strom bzw. fließend Wasser haben werden, gilt es, sich Gedanken über die richtige Ausstattung zu machen.

  • 1. Kocher und Co.: Kochen unter freiem Himmel ist eine idyllische Sache, sofern Sie a.) über alle nötigen Zutaten verfügen, b.) der Camping Kocher genug Gas hat und Sie c.) das passende Geschirr mit dabei haben. Bei Töpfen, Tellern, Besteck und Co. gilt, dass alle Utensilien kompakt und leicht sein sollten. Dezidierte Campingausrüstung hat den Vorteil, dass sie nicht viel wiegt und kaum Platz wegnimmt.
  • 2. Genug Frischwasser: In Flaschen und Containern kann Wasser einfach und problemlos transportiert werden. Gerade dann, wenn man Sport macht, ist es jedoch ausgesprochen wichtig, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bis zu drei Liter sollte man als Erwachsener pro Tag zu sich nehmen. Unter Belastung erhöht sich die Menge jedoch bis zu einem Liter.
  • 3. Das Zelt: Das Dach über dem Kopf sollte auch bei Wind und Wetter standhalten und da man in unseren Breiten gerade im Herbst mit Regen, Wind und manchmal auch Sturm rechnen muss, sollte das Zelt diesen Anforderungen gewachsen sein.

Wassersäule & Co – Wichtiges Outdoor Know How

Outdoor Know-how: Die sogenannte Wassersäule gibt die Intensität der Beschichtung Ihres Zeltes (oder Ihrer Wind- und Wetter-Jacke wieder). Eine Zelt-Haut aus Polyamid (Nylon) oder Polyester ist bei zahlreichen Zelten gang und gäbe, ohne entsprechende Beschichtung (z. B. mit Polyurethan, Silikon) würde Regenwasser in das Zeltinnere eindringen.

Quelle und Tipps: http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=9528

1.000 mm Wassersäule bedeuten in diesem Fall, dass auf einer Fläche von einem Quadrat mit einem cm Seitenlänge ein 1.000 mm (=1 m) hoher, gefüllter Wasserzylinder stehen könnte, bevor Wasser eindringen kann. Aus diesem Grund spricht man von einer Säule. Da die Kapazität eines Zeltes im Laufe der Jahre abnimmt, ist ein hoher Wassersäulenwert erstrebenswert.

Eine zu hohe Wassersäule hat jedoch auch den negativen Effekt, dass die Komponenten der chemischen Beschichtung die Materialfaser des Tuches schwächen. Aus diesem Grund ist es wichtig die richtige Kombination aus Beschichtungsstärke und Tuchstärke zu finden.
Schließlich und endlich ist auch Ihre persönliche Sicherheit ein wichtiger Faktor bei der Planung Ihres Camping Aufenthaltes im Herbst.

  • 1. Gebietskunde: Sie sollten Sorge tragen, dass Sie sich vor dem Campingaufenthalt über das Gebiet informieren, in dem Sie campen wollen. Handelt es sich um einen Camping-Platz, dann sind Sie auf der sicheren Seite – hier finden Sie in der Regel vor Ort all das, was Sie benötigen. Campen Sie jedoch in der freien Natur, dann kann es hilfreich sein, über Fauna, Flora und Wetterbedingungen Bescheid zu wissen.
  • 2. Erste Hilfe: Statten Sie sich mit einem umfangreichen Erste Hilfe Set aus. In der Apotheke werden Sie sicher fündig. Hier gibt es auch kleine, handliche, aber dennoch umfangreiche First-Aid-Kits, die Ihnen gute Dienste leisten können.
  • 3. Information: Informieren Sie andere über den Ort und die ungefähre Dauer Ihres Aufenthaltes. Sollte es zu einem Unfall kommen und Sie nicht in der Lage sein sollten, ohne Hilfe nach Hause bzw. an den Ausgangspunkt Ihrer Wanderung zu gelangen, wird nach Ihnen gesucht, wenn man mit Ihnen rechnet. Auch sollten Sie auf jeden Fall immer ein Mobiltelefon mit auf Ihre Campingausflüge nehmen, auch dann, wenn Sie bei Ihrem Ausflug der Zivilisation eigentlich entfliehen wollen.

Genießen Sie die Zeit in der Natur, mit den oben angeführten Tipps wird Ihr Aufenthalt ein gut strukturierter und sicherer.

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